Spielstil und Art der Veranstaltung

„Die Freier von Veldenz“ ist eine Turnierveranstaltung. Hauptadressat sind Streiter und Gefolge derjenigen, die um die Hand der Dame Miltraud-Ottilie werben wollen: Sei es in eigener Sache, für einen Verwandten oder Lehnsherren oder auch nur zum Schein. Denn wie bei jedem Turnier geht es praktischeren Naturen oft um schnöde Beute.

 

„Die Freier von Veldenz“ ist in einem historisch inspirierten Hintergrund mit niedrigem Fantasy- und Machtniveau angesiedelt. Es gibt keine Weltuntergänge, Abschlussrituale und ausgefeilte Plots. Stattdessen bieten wir dem eine Bühne, was unsere Spieler selbst mitbringen. Magie und nicht-menschliche Wesen existieren in der Welt, sind aber seltene Erscheinungen. Frauen sind in Piermas gleichberechtigt (auch als Kämpfer), haben aber umgekehrt keine Privilegien. Im größeren Herzogtum Veldenz ist dies anders. Frauen stehen hier unter Schutz und Vormundschaft der Männer. Dieser Gegensatz führt oft zu Konflikten.

 


Regeln und Sicherheit

 Es gelten die Zwei Regeln und die Opferregel.

 

1. Wirst Du angespielt, zeige eine plausible Reaktion. Spiel irgendwas, aber spiel!

 

2. Spielst Du jemanden an, erwarte keine bestimmte Reaktion. Akzeptiere, was Dein Gegenüber draus macht.

 

Die Opferregel ist die Aufforderung an Spieler, fremde Charaktere nicht in Zwangslagen (ohne Wahlmöglichkeit für den Spieler des Charakters) mit dauerhaften Konsequenzen für diese zu bringen.

 Im Kampf ist erlaubt, was die Beteiligten miteinander absprechen. Sind Absprachen nicht möglich, gilt:

 

1. Der ganze Körper ist Trefferzone.

 

2. Es besteht Helmpflicht.

 

3. Stechen ist mit dazu konstruierten Waffen erlaubt.

 

4. Der Schild gilt als Larp-Waffe.

 

5. Kampf mit Körperkontakt erfolgt im Halbkontakt.